FAQ

Soll ich meine Lebensversicherung kündigen oder nicht?

Kündigen, verkaufen oder durchhalten - so gestaltet sich die Bandbreite der Optionen für Besitzer einer Lebensversicherung. Und die Entscheidung für eine dieser Möglichkeiten fällt Versicherten gerade alles andere als leicht, denn angesichts der gesunkenen Garantieverzinsung kann die kapitalbildende Lebensversicherung kaum noch mit attraktiven Renditen aufwarten. Die Lebensversicherung vorzeitig kündigen sollte jedoch als letzte Möglichkeit in Erwägung gezogen werden, denn hier entstehen meist die größten Verluste. 


Zinstief: Beliebtheit der Lebensversicherung sinkt

Mit aktuell gerade einmal 1,75 Prozent liegt der Garantiezins kapitalbildender Lebensversicherungen auf einem schon fast als historisch zu bezeichnenden niedrigen Niveau. Im Dezember 2012 gingen zudem noch sinkende Überschussbeteiligungen durch die Medien. Die Versicherungen haben derzeit arge Probleme damit, die Gelder ihrer Kunden gewinnbringend anzulegen. Staatsanleihen und Bundeswertpapiere bringen kaum noch Zinsen ein. 

Da fragen sich viele Versicherte nicht zu Unrecht, ob sie ihre kapitalbildende Lebensversicherung kündigen sollen. Umfragen zufolge kann sich nur noch knapp ein Drittel der Bevölkerung vorstellen, heute einen Vertrag abzuschließen. Wer bereits eine Police sein eigen nennt, spielt eher mit dem Gedanken, diese vorzeitig zu kündigen. Eine Entscheidung, die genau abgewogen werden sollte, denn der Rückkaufswert einer kapitalbildenden Lebensversicherung liegt oftmals deutlich unter den bereits eingezahlten Beiträgen. Die Versicherungsgesellschaften verrechnen ihre Verwaltungs- bzw. Abschlusskosten vor allem in den ersten Jahren der Versicherungsdauer, sodass hierdurch bei einer vorzeitigen Vertragsbeendigung der Rückzahlungsbetrag gemindert wird. Wer seine Versicherung auch noch innerhalb der Mindestlaufzeit von 12 Jahren kündigt, muss zusätzlich noch Steuern auf die im Rückkaufswert enthaltenen Zinserträge zahlen. 

Die Kapitallebensversicherung vorzeitig zu kündigen ist daher immer die ungünstigste Lösung und kann einen beträchtlichen finanziellen Nachteil bedeuten. 
Eine Alternative zur Kündigung kann der Policenankauf auf dem Zweitmarkt, z.B. bei der cash.life AG, sein. In diesem Fall erhalten Versicherungsnehmer dann einen Kaufpreis, der zwar noch unter der Ablaufleistung, dafür aber über dem Rückkaufswert der Versicherung liegt. Die cash.life AG führt den Vertrag dann im Normalfall bis zu seiner Fälligkeit weiter. 

Wem schlicht die Beiträge zu hoch sind und nicht seine Lebensversicherung vorzeitig kündigen möchte, kann sie auch in einen beitragsfreien Zustand versetzen. Das bisher eingezahlte Guthaben wird weiterhin verzinst, die Ablaufleistung zum Ende der Laufzeit wird jedoch entsprechend angepasst. Steht eine größere Anschaffung an, kann ein Policendarlehen die sinnvollere Alternative sein, denn hier leiht sich der Versicherte im Grunde sein eigenes Geld. Das verspricht vergleichsweise günstige Konditionen, denn der Zinssatz liegt oft niedriger als bei einem Darlehen von einer Bank und die Lebensversicherung und deren Leistungen bleiben unangetastet. 

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